Willkommen 欢迎

Willkommen auf meinem Blog, der Vernetzung von „Kulturgut 文化财富“ mit dem täglichen Leben, einer Ergänzung zu meiner Website. Hier finden Sie regelmäßig meine Sicht des Lebens in Beijing und China, in Hamburg und Deutschland – rein subjektiv und selektiv. Ich schreibe meist auf Deutsch, setze aber auf die internationale Sprache der Bilder, weshalb auch die Tags zweisprachig sind.

Viel Spaß wünscht Stefanie Thiedig.

欢迎访问我的博客,它不仅是"Kulturgut 文化财富"与日常生活的网络展现,同时也是对我个人主页的补充。在这里我会定期地以纯粹主观并带有选择性地的视角来观察北京和中国。大部分的时候我是用德语来撰写文字,但同时对图片也加注国际语言已达到标签双语效果。

由甲祝您好!

Mittwoch, 11. Februar 2009
Sonnenbrillentag.
12° C, wolkenlos, gleißend - schon etliche Pekinger haben sich den Vorvortag zu Herzen genommen und Sonnenbrillen sind heute häufig zu sehen. Bald ist Übergangsjackenzeit - momentan reichen leichtere Jacken bereits zum Fahrradfahren, sonst ist es doch noch zu frisch, auch wenn die richtig dicken Sachen schon im Schrank verstaut werden können. Die Schwefelschwaden haben sich deutlich gelichtet, und die Sicht beträgt wieder etwa 5oo Meter.

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17. Tag des 1. Monats
Erledigungen (宜)
求财: Heute ist der Tag, an dem man jemanden um Geld bitten kann - sogar sollte, denn der Mond scheint günstig gestimmt. (Andererseits ist das Fest gerade vorbei, alles Geld für Geschenke und Böller ausgegeben. Erklären Sie Ihrem Begünstiger einfach, er würde bei Ihnen eine gute Anlage machen.)
签约: Außerdem sollten heute Vereinbarungen getroffen werden. Wenn diese mit Geld in Zusammenhang stehen, dürfte Ihren Geschäften dank Ihrer Bauernschläue nichts mehr im Wege stehen.

Vermeidungen (忌)
嫁娶: Heiraten scheint heute keine gute Idee zu sein, ist aber doch auch allgemein zu altbacken, in China allerdings Pflicht, damit einer Zweisamkeit Nachwuchs entspringen bzw. damit dieser amtlich registriert werden und irgendwann zu Schule gehen kann.
剃头: Den Kopf sollten Sie sich heute nicht scheren, sich heute am besten ganz einfach gar nicht rasieren. Andererseits heißt es, man solle innerhalb des ersten Monats eines neuen Jahres zum Friseur gehen - vergleichbar mit dem Frühlingputz im Westen.

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Dienstag, 10. Februar 2009
Schwefelverhangen.
15 Tage lang wurde bis gestern durchgehend Feuerwerk in die Luft geschossen und so konnte sich die momentan ohnehin nicht sonderlich bewegende Luft mit Schwefel sättigen. So fühlt sich auch dieser Tag danach wie die meisten Tage danach an. Alles rödelt zwar vor sich hin, aber man schwelgt noch in den letzten Tagen, die wieder viel zu schnell vorbei sind. Das Jahr des Ochsen wird eingeleitet durch den geschäftigen Blick vor sich auf den Boden, weil er weitschweifend doch zu viele Ungewissheiten mit sich brächte. Mit Optimismus wird dieses Jahr nicht gestartet.
Bis 15° C können sich die momentanen 9 Grad heute noch schwingen, es ist wie gestern wolkenlos, nur noch ein wenig undurchdringlicher - von meiner Wohnung im 8. Stock mit Bergpanorame bei klarer Sicht, sehe ich gerade nur bis zur nächsten 2oo m entfernten Parallelstraße.

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Montag, 9. Februar 2009
Gleißend im Smog.
Erstaunlich warm ist es heute tagsüber, 12° C, zwar wolkenlos, dafür aber gleißende Strahlung durch die Smogglocke. Manchen tränen die Augen draußen, andere klagen unter leichen Kopfschmerzen, Busfahrer tragen Sonnenbrillen, die anderen öffnen ihre jetzt zu dicken Winterjacken oder ziehen sie aus. Frühlingsbeginn? Das Wetter lässt einen an den bevorstehenden heißen Sommer denken und man würde die Kälte gerne noch eine Weile halten. Schnell noch auf den Houhai zum Schlittschuhlaufen, wer noch nicht drauf war.
Auch der Abend ist recht mild, aber die Jacke braucht man jetzt wieder. So subjektiv ist selbst das Wetter, denn eine Freundin aus Hamburg, die gerade hier ist, friert. Die Schwefelschwaden des letzten Feiertages scheinen eine leichte Lethargie eher noch zu ummänteln statt sie mit Gedröhn hinwegzuböllern.

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